KI im Mittelstand: Das sind die häufigsten Befürchtungen

Sep. 08, 2020

KI ist eines der Trendthemen schlechthin. Immer wieder haben wir auch mit Vertretern aus dem Mittelstand zu tun, die wissen wollen, ob das „auch für sie“ relevant sein kann. Die Antwort ist überraschend einfach und nebenbei entkräften wir gleich ein paar typische Ängste in diesem Zusammenhang.

 

Ist KI für den Mittelstand relevant?

Darüber sind sich die meisten einig: Bei einer Expertenumfrage (Erhebung der Mittelstand-Digital Begleitforschung, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) glaubten 77 Prozent der Befragten, dass KI bedeutend für die Zukunft des Mittelstandes ist. Und trotzdem wird KI nicht als Chance wahrgenommen, im Gegenteil: 70 Prozent der Experten sehen sogar die Gefahr, dass der deutsche Mittelstand abgehängt wird.
Der schreckt häufig vor dem ihm Unbekannten zurück. Wir bei der sovanta können das nachvollziehen, denn wir haben regelmäßig mit den Bedenken solcher Unternehmen zu tun und ein offenes Ohr für sie.

Der Mehrgewinn, der durch einen KI-Helfer gewonnen wird, ist ungemein. Die Potenziale im Mittelstand sind dafür gewaltig.

Fakt ist aber eben auch: KI kann in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Neben Ticketzuordnung und automatischem Erfassen von Bestellungen bis hin zu intelligent unterstütztem Bewerbungsmanagement – von künstlicher Intelligenz profitiert fast jede Abteilung. Durch die neusten Entwicklungen im Bereich des Sprachverständnisses können gerade unstrukturierte Daten immer besser automatisch verarbeitet werden.

 

Die häufigsten Bedenken zur KI-Nutzung

Gerade am Anfang zweifeln viele, ob die Entscheidungsfindung von KI mit jener von Menschen vergleichbar ist. Viele unserer Kunden wollen am Anfang die Kontrolle behalten, Kontrollmechanismen einbauen und teilweise sogar Notaus-Schalter implementieren. Das machen wir natürlich, stellen aber auch fest: Am Ende gewinnt die KI dann doch das Vertrauen der Nutzer und wird zu einem echten Teammitglied.

Oft haben die Mitarbeiter des Unternehmens, das eine KI eingeführt hat, anfangs Angst, dass sie ihren Arbeitsplatz überflüssig macht.
Das passiert fast nie - nur in den allerseltensten Fällen werden Mitarbeiter komplett durch KI ersetzt. So gut wie immer ist sie stattdessen eine echte Hilfe: Denn meistens übernimmt die KI nur unliebsame Aufgaben und der Mitarbeiter wird quasi „befördert“. Er kann sich dann auf die wichtigen Aufgaben fokussieren.

Die Unterstützung einer KI ist in Zeiten von Personalmangel nicht nur hilfreich, sondern gar überlebenswichtig.

Neben diesen eher sozial motivierten Bedenken gibt es auch oft Probleme in der Umsetzung. Gerade im Mittelstand fehlt es mitunter an Infrastruktur für eigene KI-Lösungen. Häufig mangelt es neben den technischen Aspekten auch an geeigneten Mitarbeitern, die Probleme mit KI-Lösungen angehen. Hierfür werden Experten benötigt und vielen Mittelstandsunternehmen fehlt es an Ressourcen, deren Anwerbung zu rechtfertigen. In solchen Fällen ist es allerdings oft kostengünstiger auf ein externes Team zu vertrauen, das bereits mit der Technologie vertraut ist.

Schließlich stellt sich den meisten Interessenten natürlich noch die Frage nach der finanziellen Herausforderung, die auf sie zukommt. Wir aus dem Data-Science-Bereich kennen uns wenig mit Buchhaltung aus, doch wir stellen jedesmal fest: Der Return on Invest kommt bei fast allen unserer Kunden schneller als diese erwarten. Es sind einfach zu viele zusätzliche Vorteile wie Einsparungen, frei gewordenes Leistungspotenzial oder gestiegene Mitarbeitermotivation im Spiel, als dass sich die KI-Implementierung nicht lohnen würde.

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Die einfache Art, KI umzusetzen

Um zur Eingangsfrage zurück zu kommen, ob KI auch für den Mittelstand relevant und machbar sein kann: Die Antwort lautet natürlich „Ja und ob!“ Unsere eigene Lösung - tooka.ai – haben wir etwa so entworfen, dass sich die Use-Cases der Interessenten schnell mit Experten umsetzen lassen, aber auch um den Betrieb muss man sich keine Sorgen machen.

  • Die Anwendungsmöglichkeiten sind einfach so zahlreich, dass praktisch jeder einen Nutzen daraus ziehen kann.
  • Durch das mitgelieferte Dashboard behalten Anwender immer den Überblick über die aktuelle Performance und haben jederzeit die Möglichkeit, der KI den Saft abzudrehen.
  • Durch unser Hosting-Angebot eines dedizierten Clusters laufen die KI-Lösungen mit hoher Verfügbarkeit.
Alina Schmid

Ihr Ansprechpartner: Alina Schmid

Alina Schmid arbeitet als Data Scientist bei der sovanta AG. Ihre Leidenschaft liegt darin, komplexe Probleme zu verstehen und mit Machine Learning zu lösen. Ihre Expertise liegt insbesondere in der Vorhersage von Kosten und Umsätzen und der Automatisierung von Service-Prozessen.